Kanarischen Inseln & Madeira

Chris // 19 Mar, 2019

Diesmal ging es mit dem Neubau von Aida, der AIDAnova quer über die Kanaren und nach Madeira.

20.02. - Auf nach Teneriffa

Früh morgens ging es nach Frankfurt zum Flughafen, um gegen 08:00 Uhr mit dem Flugzeug nach Teneriffa zu fliegen. Der Pilot sagte ein angenehmes Wetter voraus. Mit etwas Verspätung ging es im Nebel los. Auf in die Sonne.

Auf Tenriffa angekommen, erwartete uns eine angenehme Sommerbrise bei run 20°C. Mit dem Bus ging es quer über die Insel nach Santa Cruz de Tenerife, wo schon AIDAnova auf uns alle wartete.

21.02. - Fuerteventura: Höhlen, Hörnchen und historische Orte

Fuerteventura empfing uns am Morgen mit einem typisch kanarischen Mix aus Sonne, Wind und weitem Himmel. Rund 23 °C, trocken und mit einer leichten Brise – genau das richtige Wetter für einen Tagesausflug, der uns quer über die Insel führen sollte.

Vom Hafen aus ging es mit dem Bus Richtung Westen – Ziel war der kleine Ort Ajuy. Die Landschaft unterwegs: karg, weit, staubig.

In Ajuy angekommen, schnürten wir die Wanderschuhe fester und machten uns zu Fuß auf den Weg zu den Höhlen von Ajuy. Der Küstenpfad führte entlang schwarzer Lavafelsen, unter uns der rauschende Atlantik, über uns nur die Möwen. Die Höhlen selbst – tief, schattig, geheimnisvoll – boten einen beeindruckenden Kontrast zur Sonne draußen.

Nach der Küstenwanderung ging es weiter zum Mirador del Risco de las Peñas (oft auch „Mirador del Rosco“ genannt). Nicht nur die Aussicht war hier besonders – sondern auch die kleinen tierischen Bewohner: freche Streifenhörnchen, die sich neugierig den Wegbahnen näherten, auf der Suche nach Nüssen oder Aufmerksamkeit.

Der letzte Zwischenstopp des Tages führte nach Betancuria, der ehemaligen Hauptstadt der Insel. Ein ruhiges, historisch geprägtes Dorf mit engen Gassen, weiß getünchten Fassaden und einem Gefühl von Vergangenheit. Viel los war nicht – und genau das machte den Charme aus.

Am späten Nachmittag brachte uns der Bus zurück zum Schiff. Doch bevor es „Leinen los“ hieß, zog es uns noch einmal ans Meer: ein kurzer Spaziergang am Strand, barfuß durch den Sand, das Meeresrauschen im Ohr – ein stiller Abschluss für einen aktiven, eindrucksvollen Tag auf Fuerteventura.

22.02. - Lanzarote: Abenteuer auf vier Rädern

Noch vor Sonnenaufgang lief die AIDAnova in den Hafen von Arrecife ein. Die Insel zeigte sich schon früh von ihrer typischen Seite: trocken, warm (ca. 25 °C) und mit einem leichten, konstanten Wind. Perfektes Wetter für einen aktiven Tag - wenn man Sand zwischen den Zähnen nicht scheut.

Direkt nach dem Frühstück ging es los: Eine Buggy-Tour stand auf dem Plan. Mit Sonnenbrille und festem Schuhwerk, starteten wir unsere kleine Karawane vom Hafen aus, einmal quer über die Insel. Der Wind war unser ständiger Begleiter, ebenso wie der feine, überall eindringende Sand. Die Strecke führte vorbei an Lavafeldern, über staubige Pisten und durch weite, karge Ebenen, die Lanzarote so einzigartig machen.

Ziel war San Bartolomé, ein ruhiger Ort im Herzen der Insel. Von dort aus bot sich ein weiter Blick über die vulkanische Landschaft. Lange blieben wir nicht, es ging auf derselben Route zurück. Was blieb, war ein Gesicht voller Staub und ein breites Grinsen.

Zurück im Hafen nutzten wir den Nachmittag für einen Spaziergang durch das Hafengebiet von Arrecife. Die Sonne stand inzwischen hoch, der Wind blies etwas kräftiger, und der Staub des Vormittags setzte sich langsam. Zwischen Souvenirläden, Cafés und Blick aufs Meer fand der Tag einen entspannten Abschluss, ganz ohne Motorengeräusch, aber mit viel Nachhall vom Vormittag.

Lanzarote? Wild, staubig, beeindruckend.

23.02. - Gran Canaria: Märkte, Gassen und Karnevalsglitzer

Der Tag begann mit einem satten Sonnenaufgang über dem Hafen von Las Palmas. Die AIDAnova lag ruhig im Wasser, während sich die Stadt bereits langsam erwärmte. Rund 24 °C, sonnig, kaum Wind – perfektes Wetter für eine Inseltour.

Unser Weg führte uns zunächst ins grüne Inselinnere – nach Santa Brígida, ein charmantes Städtchen mit kolonialem Flair, bunten Balkonen und gemütlichem Ortskern. Weiter ging es in das malerische Teror, wo wir über das historische Kopfsteinpflaster schlenderten und die bekannte Basílica de Nuestra Señora del Pino besuchten. Auf dem Wochenmarkt duftete es nach Gewürzen, Käse und Gebäck – echtes kanarisches Lebensgefühl.

Am Nachmittag erreichten wir wieder Las Palmas, die Hauptstadt Gran Canarias. Hier schlugen die Uhren anders: Lauter, bunter, lebendiger. Der Grund: Karneval! Schon beim Aussteigen war Musik zu hören, und die Straßen füllten sich mit Glitzerkostümen, Masken und rhythmischem Lachen. Wir mischten uns unter das Getümmel, beobachteten das bunte Treiben und ließen uns von der ausgelassenen Stimmung mitreißen.

Kurz vor Sonnenuntergang zog es uns zum Stadtstrand Playa de Las Canteras. Während sich der Himmel in warmes Orange und Rosa färbte, machten wir ein paar letzte Fotos im Gegenlicht – ein schöner Kontrast zu den funkelnden Lichtern der Karnevalsparade, die im Hintergrund bereits loslegte.

Zurück am Hafen war die AIDAnova nicht das einzige große Schiff: Das Segelboot Alexander von Humboldt II - bekannt aus der Bierwerbung - lag ebenfalls vor Anker. Ein interessanter Anblick, wie sich moderne Kreuzfahrt und Eventschiff im gleichen Hafenbecken begegneten.

AIDAnova im Hafen von Gran Canaria

Gran Canaria hinterließ einen lebendigen, vielfältigen Eindruck – vom ruhigen Hochland bis zum nächtlichen Karnevalsglanz. Ein Tag, der sich anfühlte wie mehrere Reisen in einem.

24.02. - Der erste Seetag

Von den Kanaren ging es nach Madeira. dem einzigen portugiesischem Ziel der Reise. Es war Windig, aber dennoch angenehm warm.

25.02. - Madeira

Madeira war der einzige Hafen, der nicht zu Spanien zählt. Die Insel selbst überrascht einen damit, das man unten am Strand liegen kann und oben auf dem kann man Ski fahren.

Nach dem ernüchternden Ausflug am Vormittag, ging es am späten Nachmittag nochmal los. Diesmal standen zei Landrover Defender bereit. Mit denen sind wir mit ein paar anderen und jeweiles einem Fahrer über die Insel gefahren. Zwischendurch wurden wir abgesetzt und sind ein Stück gewandert. MIt unserem Fahrer haben wir ganz andere Ecken von Madeira kennen gelernt. Abseiz der Touristen war die Insel nochmals schöner und es war nicht überlaufen.

Zum Abschluss ging es zu einen Aussichtspunkt, von dem man das Schiff nochmal im Hafen liegen sehen konnte.

Zurück an Board gab es direkt die nächste Überraschung, Wir hatten ein Konzert von Nico Santos gehabt. Sowas hat man auch nicht immer. Auch wenn es bei dem Seegang nicht so einfach war, so war es ein gelungener Abschluss.

26.02. - Der zweite Seetag

Es war nur noch ein leichter Wellengang zu spüren, sodass man den letzten Tag auf dem Schiff genießen konnte.

27.02. - Zurück in Teneriffa

Am letzten Tag legten wir wieder in Teneriffa an. Nach dem Frühstück wurden wir mit Bussen quer über die Insel zum Flughafen Teneriffa Süd gebracht, von wo aus die Flugzeuge in die Heimat flogen. Spannend war, als wir spät abends in Frankfurt angekommen sind, das auch Nachbarn von mir mit im Flugzeug und auf den Schiff waren, wir uns aber aufgrund der Größe nie gesehen haben.